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Juni 2022

Rückblick: Spielzeit 2021 / 22
- Sieben Opernproduktionen in fünf Ländern -

Mit einer Aufführung von Richard Wagners «Tristan und Isolde» bei den Internationalen Maifestspielen Wiesbaden, dirigiert von Michael Güttler und in der Regie von Uwe Eric Laufenberg mit u.a. Andreas Schager, Catherine Foster und René Pape endet die Spielzeit 2021 / 22 für Simon Schnorr.

«Simon Schnorr ist mit markantem Bariton ein Melot, wie man sich wohl einen Ritter am Hofe Markes vorstellt.»
Ralf Siepmann, Opera Online
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«Der Bariton Simon Schnorr gab dem Melot in den kurzen Auftritten die nötige Unverfrorenheit und Arroganz.»
Fabian Kropf, Der Neue Merker
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https://www.staatstheater-wiesbaden.de/oper/premieren-2021-2022/tristan-und-isolde/7815/

Auch wenn der Opernbetrieb weiterhin durch die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie beeinträchtigt ist, sang Simon Schnorr in der Spielzeit 2021 / 22 in sechs weiteren Opernproduktionen. Der Schwerpunkt seiner künstlerischen Tätigkeit lag dabei auf dem Opernschaffen Richard Wagners sowie auf verschiedenen deutschsprachigen Opernkompositionen des 20. Jahrhunderts.

1. CASANOVA IN DER SCHWEIZ, Paul Burkhard (1911 – 1977)
Der Auftakt der Saison stand im Zeichen der pandemiebedingt von der Spielzeit 2020 / 21 auf die Spielzeit 2021 / 22 verschobenen Produktion von Paul Burkhards Oper «Casanova in der Schweiz» am Theater Orchester Biel Solothurn unter der musikalischen Leitung von Francis Benichou / Riccardo Fiscato, inszeniert von Georg Rootering. Die Presse urteilte wie folgt über Simon Schnorrs Interpretation der Titelrolle:

«Mit seinem leuchtenden Bariton ist Simon Schnorr in der Titelrolle der perfekte Verführer […].»
Peter Hagmann, Opernwelt
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«Simon Schnorr ist mit prächtigem Bariton und intensiver Bühnenpräsenz ein grossartiger Casanova.»
Jan Krobot, Der Neue Merker
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«[…] Simon Schnorr […] ließ einen Bariton von eminentem Höhenglanz und einer satten, virilen Mittellage hören […].» Th. Baltensweiler, Das Opernglas
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https://www.tobs.ch/de/musiktheater/stuecke/stueck/prod/605

2. TRISTAN UND ISOLDE, Richard Wagner (1813 – 1883)
Im Januar 2022 eröffnete Simon Schnorr als Melot in einer Neuproduktion von Richard Wagners «Tristan und Isolde» die Saison des Teatro Petruzzelli in Bari unter der musikalischen Leitung von Marc Piollet und in der Regie von Yannis Kokkos. Dem Auftritt des Königsknappen gab er dabei prägnantes Profil:

«Agil und strahlend gab Simon Schnorr einen hinterlistigen Melot mit fülligem Timbre.»
S. Barnstorf, Das Opernglas
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«Vigoroso il Melot di Simon Schnorr»
Giacomo Gambassi, Avvenire
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«Simon Schnorr fue el odioso Melot, cantado con malicia […].»
Eduardo Benarroch, Pro Ópera
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https://www.fondazionepetruzzelli.it/eventi/tristan-und-isolde/

3. DER HERZLOSE RIESE (UA), Elena Kats-Chernin (*1957)
Dass man sich um die Zukunft der Kunstform Oper zumindest in Luxemburg keine Sorge machen muss, bewies die Uraufführungsserie von Elena Kats-Chernins Oper «Der herzlose Riese». Seit Jahren gilt die Musikvermittlungsabteilung (Education-Department) der Philharmonie Luxemburg als Best-practice-Beispiel, wenn es darum geht, das Publikum von morgen mit einem äußerst vielseitigen Programm an die klassische Musik heranzuführen. In zwei ausverkauften Vorstellungen im Grand Auditorium der Philharmonie bejubelten knapp dreitausend Kinder das ebenso spannende wie poetische Stück Musiktheater, die Bühnendarsteller:innen sowie das Orchestre Philharmonique du Luxembourg. Die etwa einstündige Oper wurde aufgezeichnet – der Videomitschnitt fließt ab Sommer 2022 in den Musik-Lehrplan der luxemburgischen Grundschulen ein.
https://www.philharmonie.lu/de/programm/der-herzlose-riese/3380

4. LOHENGRIN, Richard Wagner (1813 - 1883)
Vor 20 Jahren debütierte Simon Schnorr als 4. Knappe in Richard Wagners «Parsifal» bei den Osterfestspielen Salzburg (2002). Der Dirigent Claudio Abbado verabschiedete sich mit dieser Produktion nach neun Jahren von den durch Herbert von Karajan begründeten Festspielen. Auch in diesem Jahr stand ein Abschied an. Zum zehnten und letzten Mal gab die Staatskapelle Dresden mit Christian Thielemann als Chefdirigenten von Palmsonntag bis Ostermontag Oper und Konzerte an der Salzach. Simon Schnorr übernahm dabei die Rolle des Dritten Brabantischen Edlen in Wagners Lohengrin.
Mit Salzburg verbinden Simon Schnorr zahlreiche künstlerische Erlebnisse. Bei den Salzburger Festspielen trat er bereits 1991 und 1993 als Alt-Solist des Tölzer Knabenchores in Mozarts Zauberflöte als 3. Knabe auf (Musikalische Leitung: Sir Georg Solti (1991) und Bernard Haitink (1993), Regie: Johannes Schaaf) und wirkte 1994 in der legendären Produktion von Mussorgskys Boris Godunow als Mitglied des Tölzer Knabenchores mit (Musikalische Leitung: Claudio Abbado, Regie: Herbert Wernicke). Im Festspielsommer 2010 stand er als «Ein Journalist» in Alban Bergs Oper Lulu auf der Bühne der Felsenreitschule (Musikalische Leitung: Marc Albrecht, Regie: Vera Nemirova). 2017 war er mit dem Young Singers Project (YSP) der Salzburger Festspiele für eine Tournee nach China eingeladen. Während seiner Zeit als Ensemblemitglied am Salzburger Landestheater (2009-16) hatte er - neben seiner Tätigkeit auf der Opernbühne - als Solist der Stiftsmusik St. Peter (Leitung: Armin Kircher) einen festen Platz im kirchenmusikalischen Leben der Stadt.
https://osterfestspiele.at/#:~:text=Die%20Osterfestspiele%20Salzburg%202022%20gingen,von%20Christian%20Thielemann%20zu%20Ende.

5. AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY, Kurt Weill (1900 – 1950)
Zum ersten Mal in der Geschichte des Teatro Regio di Parma stand Kurt Weills Oper «Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny» auf dem Spielplan. Das gesellschaftskritische Stück hat in Zeiten des Turbokapitalismus nichts an seiner Brisanz verloren. Die Premierenvorstellung unter der musikalischen Leitung von Christopher Franklin und in der Regie von Henning Brockhaus wurde von der Streamingplattform OperaVision aufgezeichnet und ist noch bis zum 30. Juli 2022 hier kostenlos abrufbar.
https://www.teatroregioparma.it/spettacolo/ascesa-e-caduta-della-citta-di-mahagonny/

6. JONNY SPIELT AUF, Ernst Krenek (1900 – 1991)
Unter keinem guten Stern stand die Neuinszenierung von Ernst Kreneks Oper «Jonny spielt auf» am Münchner Gärtnerplatztheater. Der weiße Darsteller der Titelfigur schwärzte sich auf offener Bühne sein Gesicht und löste dadurch eine heftig geführte Debatte über Blackfacing und Rassismus aus. Nach zwei Vorstellungen der Serie reagierte das Theater auf den Shitstorm – der Sänger des Jonny stand nunmehr ungeschminkt auf der Bühne. Für Simon Schnorr war es die dritte Auseinandersetzung mit diesem Werk. Als Geigenvirtuose Daniello war er bereits in Opernproduktionen am Deutschen Nationaltheater Weimar sowie am Salzburger Landestheater zu erleben.
https://www.gaertnerplatztheater.de/en/produktionen/jonny-spielt-auf.html?ID_Vorstellung=3209&m=66


 

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Mai 2022

Simon Schnorr singt in Wagners «Tristan und Isolde» am Hessischen Staatstheater Wiesbaden

Simon Schnorr gibt Ende Mai 2022 als «Melot» in Wagners Tristan und Isolde sein Hausdebüt am →Hessischen Staatstheater in Wiesbaden (DE). Die Musikalische Leitung liegt in den Händen von Michael Güttler, Regie führt Uwe Eric Laufenberg. Im Rahmen der Internationalen Maifestspiele Wiesbaden ist eine Vorstellung «Tristan und Isolde» mit Festspielbesetzung angesetzt →Kalender:

29. Mai 2022, 16:00 Uhr

Mitwirkende:
Andreas Schager Tristan
Catherine Foster Isolde
René Pape König Marke
Simon Schnorr Melot
KS Thomas de Vries Kurwenal
Khatuna Mikaberidze Brangäne
Yoontaek Rhim Ein Steuermann
Julian Habermann Stimme eines jungen Seemanns
Erik Biegel Ein Hirt
Jonathan Schmidt, Jessica Sarah Larbig, Mar Sanchez Cisneros, Guillermo De la Chica Lopez, Gabriele Ascani, Sergio Indiveri, Annika Hofmann, Meryem Sahin Tänzer:innen
CHOR UND CHORSOLISTEN DES HESSISCHEN STAATSTHEATERS WIESBADEN
HESSISCHES STAATSORCHESTER WIESBADEN

Weitere Informationen auf der Webseite des →Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.

Fotos © Hessisches Staatstheater Wiesbaden

 

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Mai 2022

Simon Schnorr singt in Ernst Kreneks Oper «Jonny spielt auf» am Staatstheater am Gärtnerplatz München

Simon Schnorr übernimmt kurzfristig am 22. Mai 2022 die Rolle des «Daniello» in Ernst Kreneks Oper «Jonny spielt auf» am →Staatstheater am Gärtnerplatz München (DE). Die Musikalische Leitung liegt in den Händen von Oleg Ptashnikov, Regie führt Peter Lund.

Simon Schnorr ist somit in der vierten Musiktheaterproduktion am Gärtnerplatztheater zu erleben:

1994: Francesca Caccini / Ada Gentile: La Liberazione di Ruggiero dall'Isola di Alcina
2009: Benjamin Britten: Death in Venice
2017: Emmerich Kálmán: Die Faschingsfee
2022: Ernst Krenek: Jonny spielt auf

22. Mai 2022, 18:00 Uhr

Mitwirkende:
Alexandros Tsilogiannis Max
Maria Celeng Anita
Ludwig Mittelhammer Jonny
Simon Schnorr Daniello, gesungen
Mathias Hausmann Daniello, gespielt
Judith Spießer Yvonne
Holger Ohlmann Manager
Juan Carlos Falcón Hoteldirektor / Bahnangestellter
Caspar Krieger Erster Polizist
David Špaňhel Zweiter Polizist
Martin Hausberg Dritter Polizist
CHOR UND STATISTERIE DES STAATSTHEATERS AM GÄRTNERPLATZ
ORCHESTER DES STAATSTHEATERS AM GÄRTNERPLATZ

Weitere Informationen auf der Webseite des →Staatstheaters am Gärtnerplatz München.

Foto, Applaus © Privat
Foto © Christian POGO Zach

 

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April 2022

Simon Schnorr in Kurt Weills «Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny» am Teatro Regio in Parma

Simon Schnorr in der Rolle des Bill, genannt Sparbüchsenbill, in Kurt Weills «Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny» am →Teatro Regio in Parma (IT). Es sind drei Vorstellungstermine angesetzt →Kalender:

26. April 2022, 20:00 Uhr
28. April 2022, 20:00 Uhr
30. April 2022, 20:00 Uhr

Die Premierenvorstellung wurde von der Streamingplattform OperaVison aufgezeichnet und ist vom 30. April 2022 bis zum 30. Juli 2022 unter folgendem →Link kostenlos abrufbar.

Mitwirkende:
Alisa Kolosova Leokadja Begbick
Chris Merritt Fatty, der «Prokurist»
Nadja Mchantaf Jenny Hill
Zoltán Nagy Dreieinigkeitsmoses
Tobias Hächler Jim Mahoney
Simon Schnorr Bill, genannt Sparbüchsenbill
Jerzy Butryn Joe, genannt Alaskawolfjoe
Mathias Frey Jack O'Brien / Tobby Higgins
Filippo Lanzi Der Erzähler
Roxana Herrera, Elizabeth Hertzberg, Yuliia Tkachenko, Cecilia Bernini, Kamelia Kader, Mariangela Marini Sechs Mädchen von Mahagonny

Christopher Franklin Musikalische Leitung
Henning Brockhaus Regie
ORCHESTRA DELL’EMILIA-ROMAGNA «ARTURO TOSCANINI»
CORO DEL TEATRO REGIO DI PARMA

Die Produktion wurde von der Presse einhellig positiv aufgenommen:

«Nel trio dei tagliaboschi amici di Jimmy emergeva il baritono Simon Schnorr […].»
Giulia Vannoni, Il Ponte, 30. April 2022
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«Simon Schnorr e Jerzy Butryn convincono, sia vocalmente che scenicamente […].»
Marco Feverzani, OperaLibera, 30. April 2022
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«Nel cast vocale, tutti se la sono cavata con onore […].»
Mauro Belestrazzi, La Repubblica, 27. April 2022
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Weitere Informationen auf der Webseite des →Teatro Regio Parma.

Fotos © privat

 

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April 2022

Simon Schnorr in Richard Wagners «Lohengrin» bei den Osterfestspielen Salzburg 2022

Vor 20 Jahren, am 23. März 2002, debütierte Simon Schnorr bei den Osterfestspielen Salzburg als 4. Knappe in Richard Wagners «Parsifal» unter der musikalischen Leitung von Claudio Abbado und in der Regie von Peter SteinORF, Live-Mitschnitt auf YouTube. In diesem Jahr kehrt er als Brabantischer Edler in Wagners «Lohengrin» an die Salzach zurück. Die musikalische Leitung liegt bei Christian Thielemann, Regie führen Jossi Wieler, Anna Viebrock und Sergio Morabito.

Es sind zwei Vorstellungstermine angesetzt →Kalender:

9. April 2022,17:00 Uhr
18. April 2022,17:00 Uhr

Die Premierenvorstellung wird von dem österreichischen Radiosender Ö1 live-zeitversetzt am 9. April 2022 um 19:30 Uhr →Osterfestspiele Salzburg live - Richard Wagner: "Lohengrin" übertragen.

Mitwirkende:
Hans-Peter König Heinrich der Vogler, deutscher König
Eric Cutler Lohengrin
Jacquelyn Wagner Elsa von Brabant
Martin Gantner Friedrich von Telramund, brabantischer Graf
Elena Pankratova Ortrud, seine Gemahlin
Markus Brück Der Heerrufer des Königs
Alexander Hüttner, Thomas Atkins, Simon Schnorr, Roland Faust Vier Brabantische Edle
Jana Hohlfeld, Maria König, Leonie Nowak, Kristina Fuchs Vier Edelknaben

Sächsische Staatskapelle Dresden
Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Bachchor Salzburg
Chor des Salzburger Landestheaters

Die Süddeutsche Zeitung urteilte über die Premierenvorstellung wie folgt:

«Jossi Wieler und sein Team deuten bei den Salzburger Osterfestspielen Wagners «Lohengrin» neu. Mit Verweis auf die Gegenwart»
Helmut Mauró, Süddeutsche Zeitung, 11.04.2022
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Weitere Informationen auf der Webseite der →Osterfestspiele Salzburg.

Applausfoto nach der Generalprobe am 6. April 2022 © privat
Lohengrin (Eric Cutler), Vier brabantische Edle (v.l.n.r.: Roland Faust, Simon Schnorr, Thomas Atkins, Alexander Hüttner) © Ruth Walz

 

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März 2022

Simon Schnorr singt in Bachs «Johannes-Passion» (Bass-Arien) mit dem Ensemble Resonanz in Hamburg

«Eine Geschichte über Freundschaft und Verrat, Gewalt und Verurteilung bis hin zu Kreuzigung und gewaltsamem Tod. Das Ensemble Resonanz versetzt sich mitten ins aufgeheizte Geschehen von Bachs Johannespassion und präsentiert eine eigene, intime Fassung in kammermusikalischer Besetzung. Die Noten bleiben unangetastet, auf den großen Turba-Chor wird verzichtet. Dafür begeben sich Gitarre und Electronic Continuo gemeinsam auf sphärische Ausflüge. Spannungsgeladen, subversiv, reduziert.»
(Quelle: →Konzertankündigungstext auf der Webseite der Elbphilharmonie)

Es sind drei Konzerttermine angesetzt →Kalender:

12. April 2022, 20:00 Uhr, Friedrich-Ebert-Halle, Hamburg
14. April 2022, 20:00 Uhr, Laeiszhalle Hamburg, Kleiner Saal
15. April 2022, 20:00 Uhr, Laeiszhalle Hamburg, Kleiner Saal

Mitwirkende:
Hanna Herfurtner Sopran
Ida Aldrian Mezzosopran
Thomas Volle Tenor
Georg Gädker Bariton
Simon Schnorr Bariton
Michael Petermann Electric continuo
Johannes Öllinger E-Gitarre
Markus Schwind Trompete
ENSEMBLE RESONANZ

Das Hamburger Abendblatt urteilte in seiner Konzertkritik wie folgt:

«Das Ensemble Resonanz geht Bach in der Instrumentenwahl mutig an und taucht tief in Trauer und Trost ein»
Marcus Stäbler, Hamburger Abendblatt, 16.04.2022
Kritik lesen

Weitere Informationen auf der Webseite des →Ensemble Resonanz.

Fotos © Jann Wilken (1), Olga Glubokovskaya (2)

 

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Februar 2022

Simon Schnorr singt in der Uraufführung von Elena Kats-Chernins Oper «Der herzlose Riese» an der Philharmonie Luxemburg

In ihrem neuen Musiktheater «Der herzlose Riese» hat sich die Komponistin Elena Kats-Chernin gemeinsam mit der Librettistin Susanne Felicitas Wolf mit dem Stoff eines alten norwegischen Volksmärchens auseinandergesetzt.

Inhaltsangabe:
König Henrik der Hilflose aus dem Märchenland ist verzweifelt, seine drei Söhne sind spurlos verschwunden. Offenbar sind sie im Dunkelwald, wo niemand suchen will, weil dort der böse, herzlose Riese lebt. Die Einzige, die Henrik helfen will, ist Lene Dahl, ein Mädchen von heute. Lene hat das «Ich-blicke-durch-Raum-und-Zeit-Fern-und-Sprachrohr» ihres Großvaters gefunden und sieht damit ins Märchenland. Flugs eilt sie auf einer Zeitspirale dorthin, geht auf Prinzen-Suche und gewinnt neue Freunde, wie die kluge Wölfin Liv. Mit Liv gemeinsam wagt sich Lene ins Schloss des Riesen Dappert Dapp, wo sich die Prinzen befinden sollen. Und dort macht Lene dem herzlosen Riesen einen Vorschlag… Ein spannend-poetisches Stück Musiktheater über Mut, Freundschaft, Loyalität und Phantasie.

Es sind zwei Vorstellungstermine angesetzt →Kalender:

10. März 2022,10:00 Uhr
11. März 2022,11:00 Uhr

Mitwirkende:
Léonie Renaud Lene Dahl
Christina Sidak Liv, die Wölfin
Simon Schnorr König Henrik, der Hilflose, Erzähler
Derrick Ballard Der Riese Dappert Dapp
Matthieu Segui Prinz Hanno, Sohn von König Henrik
Clément Rousseau Prinz Frode, Sohn von König Henrik
Olivier Nilles Prinz Björn, Sohn von König Henrik

David Niemann Musikalische Leitung
Wolfgang Nägele Regie

Orchestre Philharmonique du Luxembourg
Pueri Cantores du Conservatoire de la Ville de Luxembourg

Weitere Informationen auf der Webseite der →Philharmonie Luxemburg.

Fotos © Alfonso Salgueiro Lora

 

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Januar 2022

«Agil und strahlend gab Simon Schnorr einen hinterlistigen Melot mit fülligem Timbre.» (S. Barnstorf, Das Opernglas)
Simon Schnorr als Melot in Richard Wagners «Tristan und Isolde» am Teatro Petruzzelli in Bari (IT)

Simon Schnorr eröffnet als Melot in einer Neuproduktion von Richard Wagners Tristan und Isolde die Saison des Teatro Petruzzelli in Bari (IT). Für die Regie zeichnet Yannis Kokkos verantwortlich. Die musikalische Leitung obliegt Marc Piollet.

Es sind fünf Vorstellungstermine angesetzt →Kalender:

25. Januar 2022,19:00 Uhr
26. Januar 2022,19:00 Uhr
28. Januar 2022,19:00 Uhr
29. Januar 2022,17:00 Uhr
30. Januar 2022,17:00 Uhr

Die Presse urteilte wie folgt:

«Agil und strahlend gab Simon Schnorr einen hinterlistigen Melot mit fülligem Timbre.»
S. Barnstorf, Das Opernglas, März 2022
Kritik lesen

«Vigoroso il Melot di Simon Schnorr»
Giacomo Gambassi, Avvenire, 28. Januar 2022
Kritik lesen

«Il baritono Simon Schnorr è stato un Melot di lodevole incisività.»
Fernando Greco, Il Tacco d’Italia, 28. Januar 2022
Kritik lesen

«Altrettanto buone le prove di Simon Schnorr, come Melot […].»
Paola Labarile, OperaLibera, 25. Januar 2022
Kritik lesen

«Simon Schnorr fue el odioso Melot, cantado con malicia […].»
Eduardo Benarroch, Pro Ópera , 31. Januar 2022
Kritik lesen

Weitere Informationen auf der Webseite des →Teatro Petruzzelli.

Fotos © Clarissa Lapolla

 

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Dezember 2021

Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium «überraschend neu erleben» (Reinhard Brembeck, Süddeutsche Zeitung)

«Großer Herr, o starker König» aus Bachs Weihnachtsoratorium.
Simon Schnorr Bariton
Johannes Öllinger Gitarren
Markus Schwind Trompete
Michael Petermann Vintage-Keyboards
ENSEMBLE RESONANZ

Live-Aufnahme aus dem resonanzraum Hamburg (DE)

Seit nunmehr 5 Jahren ist Simon Schnorr in der Vorweihnachtszeit regelmässig mit dem Hamburger →Ensemble Resonanz in dessen ganz eigener (Kammermusik-)Version von Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium zu erleben.

Nationale und internationale Gastspiele führten die Künstler:innen dabei u.a. an das Konzerthaus Berlin (DE), zum Muziekgebouw aan ’t IJ nach Amsterdam (NL), zum Concertgebouw Brugge (BE) sowie zum Schleswig-Holstein Musikfestival SHMF (DE). Im vergangenen Jahr wurde das Projekt in Kooperation mit der Elbphilharmonie Hamburg (DE) und dem Bachfest Leipzig (DE) pandemiebedingt als Livestream aus der Heimat des Ensembles, dem resonanzraum im Hochbunker auf St. Pauli in Hamburg gesendet. In diesem Jahr sind drei Konzerte →Kalender in zwei Hamburger Konzertsälen, der →Laeiszhalle (17.12.2021, 18.12.2021) sowie der →Friedrich-Ebert-Halle (20.12.2021) geplant.

Hanna Herfurtner Sopran
Ida Aldrian Alt
Tim Karweick Tenor
Simon Schnorr Bariton
Johannes Öllinger Gitarren
Markus Schwind Trompete
Michael Petermann Vintage-Keyboards
ENSEMBLE RESONANZ

Foto © Privat


 

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Oktober / November 2021

Simon Schnorr «mit prächtigem Bariton und grosser Bühnenpräsenz» (Jan Krobot, Der Neue Merker) in der Titelrolle des Casanova am Theater Orchester Biel Solothurn TOBS

Die Spielzeit 2021/22 beginnt für Simon Schnorr mit einem Wiedersehen als Casanova in Paul Burkhards (1911-1977) Oper «Casanova in der Schweiz» am →Theater Orchester Biel Solothurn TOBS. Im vergangenen Herbst feierte das in Vergessenheit geratene Werk, das am 20. Februar 1943 am Opernhaus Zürich uraufgeführt wurde, seine umjubelte Wiederentdeckung am Theater Orchester Biel Solothurn TOBS. Aufgrund des coronabedingten Veranstaltungsverbotes in der Schweiz wurde die Premierenvorstellung am 30. Oktober 2020 gleichzeitig zur Dernière, woraufhin sämtliche Vorstellungstermine der Spielzeit 2020/21 auf die Saison 2021/22 verschoben wurden. Für Simon Schnorr wurde die Übernahme der Titelpartie zu einem grossen persönlichen Erfolg. Seine gesammelten Erfahrungen als Interpret des Giacomo Casanova in der Zusammenarbeit mit Hollywood-Schauspieler John Malkovich in dessen Musiktheaterproduktion «The Giacomo Variations» kamen ihm in der Rollenvorbereitung zu «Casanova in der Schweiz» ebenso zugute, wie seine zahlreichen Auseinandersetzungen in der Verkörperung einer zweiten großen Verführergestalt der europäischen Kulturgeschichte, der des Don Giovanni in Mozarts gleichnamiger Oper.

Die Presse urteilte bei der Premiere von «Casanova in der Schweiz» am Theater Orchester Biel Solothurn TOBS wie folgt:

«[…] Simon Schnorr […] ließ einen Bariton von eminentem Höhenglanz und einer satten, virilen Mittellage hören […].»
Th. Baltensweiler, Das Opernglas, Dezember 2020
Kritik lesen

«Mit seinem leuchtenden Bariton ist Simon Schnorr in der Titelrolle der perfekte Verführer […].»
Peter Hagmann, Opernwelt, Dezember 2020
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«Simon Schnorr […] erfüllt die Rolle mit prächtigem Bariton und grosser Bühnenpräsenz mit prallem Leben.»
Jan Krobot, Der Neue Merker, 02. November 2020
Kritik lesen

«[…] Simon Schnorr füllt die Titelrolle prachtvoll aus […].»
Christian Berzins, CH Media, 02. November 2020
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«Simon Schnorr ist der seidene Verführer mit dem gewissen Etwas. Die Galanterie kontrastiert er mit seinem markanten wie wandelbaren Bariton.»
Peter Wäch, O-Ton, 03. November 2020
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«Allen voran Simon Schnorr in der Titelpartie, ein Womanizer vom Scheitel bis zur Sohle. Ein Casanova-Sänger mit Don-Giovanni-Qualitäten, toller Stimme und empathischem Spiel.»
Silvia Retz, Solothurner Zeitung, 02. November 2020
Kritik lesen

Weitere Pressestimmen

Seit dem 17. September 2021 steht die Produktion «Casanova in der Schweiz» erneut auf dem Spielplan des Theater Orchester Biel Solothurn TOBS. Es sind 19 Vorstellungen →Kalender angesetzt.

Fotos © Suzanne Schwiertz
Szenenfoto der Uraufführungsproduktion «Casanova in der Schweiz» am 20. Februar 1943 am Stadttheater Zürich, dem heutigen Opernhaus.
Marko Rothmüller, Casanova, Chevalier de Seingalt
Cristina Eftimiadis, Madame de ***
Peter Zimmermann © Foto

Theaterzettel zur Uraufführung «Casanova in der Schweiz» am 20. Februar 1943 am Stadttheater Zürich, dem heutigen Opernhaus.

«Selten wurde im Zürcher Stadttheater derart Beifall gedonnert.» Zeitungskritik aus «Die Weltwoche», erschienen am 26. Februar 1943, anlässlich der Uraufführung «Casanova in der Schweiz» am Stadttheater Zürich.

Theaterzettel zur Österreichischen Erstaufführung «Casanova in der Schweiz» am 27. März 1948 am Landestheater Salzburg. Herzlichen Dank an Sandra Klammer (Archivarin am Salzburger Landestheater) für die Recherchearbeit und die Übermittlung des Materials.

Die aktuelle Produktion von Paul Burkhards «Casanova in der Schweiz» am Theater Orchester Biel Solothurn TOBS ist somit die dritte Inszenierung des Werks überhaupt (1943 Zürich, 1948 Salzburg, 2020 Solothurn / Biel).